Smoking Fingers – Rebellion Festival 2026
Erste Show am Festival dieses Jahr. Junges Ska-Punk-Trio von der Isle of Man. Hat gleich mal richtig Spaß gemacht.
Erste Show am Festival dieses Jahr. Junges Ska-Punk-Trio von der Isle of Man. Hat gleich mal richtig Spaß gemacht.
Wer behauptet, Punk Rock hätte seine Melodie verloren, hat The Drowns noch nicht gehört. Die Band aus Seattle (USA) ist aktuell einer der spannendsten Exporte der internationalen Szene und schlägt die Brücke zwischen dem klassischen Sound von The Clash und der modernen Hymnen-Power von Rancid.
Wenn ihr auf der Suche nach Punk seid, der kein Blatt vor den Mund nimmt, kommt ihr an Twat Union nicht vorbei. Die Band aus Leeds hat sich in der UK-Underground-Szene einen Namen gemacht, indem sie rotzigen Old-School-Punk mit einer ordentlichen Portion Attitüde und schwarzem Humor mischt.
Face Up!, gegründet 2016, spielen energiegeladenen Punk Rock mit Hardcore-Einflüssen. Ihre Texte behandeln soziale und politische Themen und sie sind regelmäßig beim Rebellion Festival zu sehen. Irgendwie soll es so sein, dass ich mein erstes Konzert im Club Casbah sehe, wie die letzten Jahre aus :-)
Mit SYTERIA im Opera House beschließe ich das diesjährige Rebellion Festival. Ich bin durch, meine Haxen machen nicht mehr mit. Die Band kommt aus South Yorkshire, England, 2015 von Gitarristin Jackie ‘Jax’ Chambers von GIRLSCHOOL gegründet und machen Pop-Rock-Metal (würde ich sagen). Leider waren nicht mehr viele Zuschauer da, aber für mich war es genau der richtige Abschluss.
Die Band LOVE aus Los Angeles gibt es seit 1965. Wunderbarer Gitarren-Rock bestens dargeboten im Opera House.
Rhoda Dakar kannte ich bisher überhaupt nicht und bin total begeistert. Die ersten 20 Minuten verpasse ich da ich mir THE DOLLHEADS komplett anschaue. Das Opera House ist gut gefüllt so dass ich zum ersten mal auf den Balkon gehe und mir die Sängerin mit ihrer Band gemütlich im sitzen von oben anschaue.
Meine Überraschung des Festivals: die Dollheads – eine Geschwister-Punkband aus Las Vegas die so dermaßen viel Power haben dass sie den Pavilion in den Winter Gardens zum beben gebracht haben. Wollte ich eigentlich nur kurz ansehen und war dann bis zum letzten Ton dabei.
Blyth Power sind eine Punk-Folk-Rock-Band aus Somerset die seit 1983 durch die Gegend touren und damit genauso alt ist :-) Letztes Jahr zum ersten mal gesehen und ziemlich begeistert gewesen, deswegen dieses Jahr gleich wieder im wunderschönen Opera House!
Die Rumkicks kommen aus Südkorea und spielen wunderbaren Pogo-Pop-Punk. Die drei Mädels haben den Empress Ballroom schon zu so früher Stunde voll gemacht und eine grandiose Show abgeliefert.
Seit Jahren warte ich darauf diese Band mal live sehen zu können. Immer wenn sie in München spielten habe ich sie verpasst. Jetzt endlich ist es soweit. Für meinen Geschmack ein bisschen zu Früh am Tag und im Empress Ballroom auch auf der falschen Bühne. Die Casbah wäre besser gewesen. Aber trotzdem ein grandioses Konzert und als Starter in den Sonntag natürlich grandios!
Zu später Stunde noch Jo Jo And The Teeth, eine kanadisch-englische Glam-Rock-Band, die vor einem ziemlich leeren Empress Ballroom gespielt haben. Ein schönes Konzert, aber ich habe es tatsächlich auch nicht bis ganz zum Schluß ausgehalten. Nach 12 Stunden Konzerten machen die Haxn nicht mehr so richtig mit :-)
Eine der ältesten Punkbands von der Insel. Da merkt man gleich wo die HOSEN ihre Inspirationen her haben. Geniale Musik zum mitsingen und die Fäuste in die Luft recken.
Death Of Guitar Pop sind eine Ska-Pop-Noise-Band aus Essex. Weltklasse Konzert, hatte kaum Zeit zum filmen ... da tanzen!
Millie Manders jetzt mit vollständiger Band im großen Empress Ballroom. Letztes Jahr habe ich sie noch direkt vor den HOSEN im Club Casbah gesehen. Sie können die große Bühne aber genauso. Was ein grandioses Konzert.
TV Smith & Vom Ritchie zusammen sind unglaublich und gehören zum Pflichtprogramm am Rebellion Festival. Dieses mal hat beim Song „Lion and the lamb“ sogar auch noch ein Geiger mitgespielt. Immer wieder großartig!
Da sich I, Doris und Clockwork Psycho etwas überschneiden, verpasse ich die Hälfte der Show. Außerdem ist es das einzige Konzert das ich dieses Jahr in der Arena sehe. Irgendwie spielen da dieses Jahr nicht so meine Bands. Clockwork Psycho ist ein slowenisches Psychobilly-Trio aus Ljubljana das sich 2011 gegründet hat.
I, Doris bezeichnen sich selbst als Kitchenpop und Mummycore. Das Gitarren Keyboard ist großartig, genauso wie die Musik und die Show.
Eine Oi!-Punkband aus Darlington in England, die es auch schon seit Anfang 2000 gibt. Power-Punkrock mit kämpferischer Oi!-Attitüde. Hatte mir irgendwie mehr erwartet, war da ein bisschen enttäuscht.
Millie Manders von „Millie Manders and The Shutup“ spielt ein Almost Acoustic-Set in der Spanish Hall. Absolutes Pflichtprogramm am Rebellion-Festival. Bekomme jedes mal Gänsehaut, die Stimme von ihr ist so fantastisch. Gerade wieder Erpelpelle beim schneiden des Videos bekommen :-)
Die Band stammt aus Reading und spielt eine einzigartige Mischung aus Fünfziger-Psychodelic-Voodoo-Surf-Punk-Science-Fiction-Gospel. So!
Die 2016 in Brighton, England gegründeten Dakka Skanks bringen harte Reggae-, Ska-, Dub- und Punk-Rhythmen zusammen. Die Stimme von Clara Byrnes ist grandios. Ska, Punk und Soul, großartige Mischung, tolles Konzert.
Die Band aus Leeds haben ihr erstes Album 2023 selbst auf CD rausgebracht und hat Texte, die sich fast ausschließlich um Züge, Bahnhöfe und alles was mit dem Eisenbahnfahren zu tun hat. Der Sänger und Drummer, der gleichzeitig auch noch Trompete spielt, ist gerade mal 15 Jahre alt. Sein Vater spiel die Gitarre. Fantastischer Auftritt!
Dir Frauen-Punkband aus London spielt eine Mischung aus Rock, Punk und Metal. Die Gitarristin ist fantastisch und die Sängerin ein bisschen „psycho“ aber zieht ihre Show durch. Als Einstieg in den Samstag großartig.
Eines der absoluten Highlights auf dem diesjährigen Rebellion-Festival. Die Musik der aus New York stammenden Band – um den charismatischen Sänger Eugene Hütz mit ukrainisch-russischen und Roma-Wurzeln – ist inspiriert durch die Musik der Roma und vermischen das Ganze mit Punk, Dub und inzwischen auch Latin. Jedes Konzert von Gogol Bordello ist auf jeden Fall immer eine einzige große Party.
Ziemliche Freaks diese Typen von der Anti-Nowhere League. Aber die Songs gehen schon extrem nach vorne und machen Lust die Fäuste wütend in die Luft zu strecken.
Wie immer gigantisch gut sind The Baboon Show aus Stockholm, Schweden. Ganz fantastischer Punkrock im 77er Stil, Garage und Power-Pop.
Gutes Konzert der Band die im Mai 1974 in Croydon gegründet wurde und ursprünglich Proto-Punk machten. Sie nannten sich anfangs Johnny Moped and the 5 Arrogant Superstars, im August Assault and Buggery und dann Commercial Band, bevor sie im Januar 1975 wieder zu Johnny Moped zurückkehrten.
Jess Silk ist eine Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus England. Mit ihrer mit Aufklebern übersät Akustikgitarre und ihrer unverwechselbaren, rauchigen Stimme, ist sie für mich ein Pflichttermin am Rebellion-Festival.
Singer-Songwriter aus Kanada, hat mit der New Yorker Ska-Band The Slackers und stand auf der ganzen Welt mit Bands wie The Specials, The Slackers und Laurel Aitken auf der Bühne. Schöne entspannte Show hier in der Spanish Hall.
Eine All-Girl-Geschwisterband aus England die seit 2004 Konzerte spielt.
Englischer Punkrock Singer/Songwriter. Hier mit einer Solo-Show im total vollen Opera House. Hat am Anfang für mich eher unbekannte Songs gespielt, aber am Schluss noch mit „Television's Over“, „Gary Gilmore's Eyes“, „Bored Teenagers“, „One Chord Wonders“ und „I Will Walk You Home“ die großen Advert-Hits abgeliefert.
Los Fastidios sind eine italienische Streetpunk-Band mit Einflüssen aus Ska, Rocksteady/Reggae, Rock'n'Roll, melodischem Punk und Street Soul, die 1991 in Verona gegründet wurde. Mit der immer fröhlich lächelnden Elisa Dixan.
Englische Punkband, gegründet 1975 in Hersham, mit ihrem charismatischen Sänger Jimmy Pursey und ihrem großen Hit „If the Kids Are United“, in dem sie rivalisierende Jugendbanden zur Einigung aufrufen.
Ska-Punkrock Band aus England, werden die nächsten Jahre den Headliner machen. Großartig.
Seit 1977 sind die UK Subs um den legendären 80-jährigen Sänger Charlie Harper unterwegs und jedes mal wieder großartig.
Laut eigener Aussage 77% punk, der Rest ist Bullshit. Absolut wunderbarer Bullshit. Deutsche Punkband aus der Niederrhein-Region mit Sängerin Babette.
Punk 'n' Roll aus Washington mit ganz viel Highspeed-Glamrock. Der Sound war im Club Casbah dieses Jahr leider nicht so prickelnd.
Die Kitchencore Band aus Liverpool mit einem akustischen Set in der Spanish Hall.
Hard- und Glamrock-Band, 1972 in London gegründet. 1985 aufgelöst und seit 2002 wieder unterwegs.
Kitchencore Band aus Liverpool. Freundlich, fröhlich, entspannter, und höchst unterhaltsamer Punkrock.
Hymnische, knackig kurze Punkrock-Songs à la Briefs, Boys oder Buzzcocks.
Sommer Pop-Punk aus England auf der Ris In Pavilion-Stage.
Tits Up aus Liverpool im Club Casbah.
Als nächstes kommt ein Konzert auf das ich mich sehr, sehr freue. TV SMITH & PARANOID VISIONS spielen die Songs von Cheap. Und es wurde grandios. Songs wie „My String Will Snap“, „Ready For The Axe To Drop“ oder das geniale „Lord's Prayer“. Dazu ein bestens aufgelegter TV Smith mit Zylinder und Regenschirm. I ain't coming - save yourself. This is the Lord's Prayer!
Kurze Verschnaufpause um was zu essen und ein neues Bierchen zu holen. Ich lerne einen Typen aus Belgien kennen, der schon zum zehnten mal hier ist. Er sieht schon leicht angeschlagen aus, wirkt aber extrem zufrieden und freut sich auf Henry Rollins der einen Spoken Word-Auftritt im Opera House hat. Würde mich auch interessieren, aber da mein Englisch dafür zu schlecht ist, gehe ich lieber zu den HARBOUR REBELS aus Hamburg in die After Dark In Area.
„Keine Atempause, Geschichte wird gemacht“ oder so. Direkt nach den Bar Stool Preachers gehts in den Pavilion zu NOAH AND THE LONERS. Überraschung des Festivals. Eine ganz junge Band (schon dass ist ein bisschen eine Überraschung auf diesem Festival, bei dem sehr, sehr viele „altgediente“ Bands auftreten), ich schätze sie so zwischen 16 und 18 Jahren, spielen sie eine Mischung aus The Clash, Buzzcocks und The Briefs.
Nach meiner kurzen Pause gehts zurück in den Empress Ballroom zu den fantastischen BAR STOOL PREACHERS. Sie haben gerade einige viel beachtete Gigs als Vorband von den HOSEN gespielt und sind mir daher ein Begriff. Gesehen habe ich sie vorher noch nicht. Und ich werde nicht enttäuscht.
Zu THE DROWNS komme ich etwas zu spät in den Empress Ballroom, da sich Mick Rossi und dieses Konzert um 5 Minuten überschneiden. Immer wieder bin ich erstaunt, wie krass genau die Zeitpläne bei diesem Festival eingehalten werden.
Nachdem ich mir schnell eine XXL-Box Mashed Potatoes mit Pulled Pork (ich bin völlig abgefüllt) einverleibt habe und ein neues Bier (ein Schnaps wäre auch nicht schlecht gewesen) geholt habe, gehts zurück ins Opera House um den grandiosen MICK ROSSI mit seiner Band „Gun Street“ zu sehen.
Und schon gehts wieder rüber in Opera House zu I, DORIS. Die 4 Musikerinnen aus London bezeichnen sich selbst als mummycore-riotpop-kitchenpunx. Wunderbarer Pop-Punk der zum mittanzen einlädt. Besonders gut finde ich das wie eine Gitarre gespielte Keyboard.
Wenn ich schon mal da bin, schaue ich mir auch gleich noch THE OUTCASTS in der Spanish Hall mit einem Akustik-Set an. Auch absolut nice, mit einem Bierchen in der Hand, auf einem Stuhl sitzend, kann man sich auch THE OUTCASTS mal anhören.
Auf diese Band habe ich mich ganz besonders gefreut: LOS FASTIDIOS. Die Rocksteady-Reggae-Ska-Band aus Verona in Italien, mit der immer lachenden und charmanten Elisa Dixan. Und sie spielen hier am Rebellion Festival gleich zweimal: hier eine Almost Acoustic-Show.
Die Spanier Kaleko Urdangak aus Bergara spielen im Pavilion am Rebellion Festival 2023. Schneller, melodiöser Oi-Punk mit einem Sänger der wie ein HB-Männchen auf Speed über die Bühne irrlichtert. Zweite Show an diesem Tag, 14 Uhr, ich bin heiß :-)
Der zweite Tag am Rebellion Festival beginnt mit einem entspannten Almost Acoustic-Set von den Schotten THE CUNDEEZ. Sie sind eigentlich eine Punk-Rock-Ska-Celtic-Rock-Band mit Dudelsack und ganz viel Oi!Oi!Oi! Der Typ mit der Rassel war der Beste.
Eigentlich sollten jetzt THE DAMNED spielen, da hatte der Sänger aber leider Rücken. Sehr schade, da ich die sehr, sehr gerne mal gesehen hätte. Deshalb sind COCK SPARRER eingesprungen. Da muss ich ehrlich sagen, die kannte ich so gut wie gar nicht, nur ein paar Songs von einigen Samplern.
Bis zu den SPORADICS gabs endlich mal etwas Zeit. Eine Stunde die Beine hochlegen und einem frischen Bierchen und dem wirklich guten Mashed Potatoes mit z.B. Pulled Pork. Und einen Platz zum hinsetzen findet man eigentlich immer, inklusive Gesprächen mit wildfremden Menschen aus aller Welt.
Nach BLYTH POWER blieb nicht viel Zeit – was am Rebellion meistens der Fall ist – um vom Opera House in den Empress Ballroom zu gelangen. Die Wege sind ja immer kurz und Bars gibt es wirklich genug, um auch noch schnell ein neues Bierchen mit zu nehmen. Jetzt also UK SUBS!
Schon wieder Blyth Power, dieses mal aber nicht akustisch sondern mit Strom. Im Opera House spielen sie ihren entspannt-melodiösen Pop-Punk. Ich entschließe mich dieses mal vorne zu stehen und ein bisschen zu tanzen – natürlich ganz gemütlich mit einem Bierchen in der Hand.
Fünftes Konzert am Rebellion Festival 2023 waren Teenage Bottlerocket. Die old-school-pop-punk Band aus Wyoming in den USA konnte ich hier auch zum ersten mal sehen. Großartige Show, charismatische Musiker, voigas-Punk aus der FatWreck-Schmiede.
Als vierte Band sehe ich Blyth Power ein akustisches Konzert in der wunderschönen „Spanish Hall“ auf der Almost Acoustic-Stage spielen.
Die Band CHOKED hat in der Ris In Arena am Rebellion Festival gespielt. War ein gutes Konzert, aber leider war auf dieser Bühne der Sound sehr schlecht.
Zweites Konzert am Rebellion und gleich mal zwei Mega-Überraschung. Erstens die Band und zweitens die Location!
Großartiges erstes Konzert am Rebellion Festival 2023. Melodiöser Punkrock von Thee Acid Tongue im Club Casbah der Lust auf Mehr gemacht hat.