UK Subs

Genre: Rock | Stile: Punk | Gründung: 1977 | Link: Offizielle Seite |

Die U.K. Subs sind noch so eine Truppe, die 1977 aus der Szene des legendären Londoner Clubs The Roxy hervorgegangen ist. Gründer und Frontmann Charlie Harper war davor eher in R&B- und Pub-Rock-Bands unterwegs, bevor ihn Kombos wie The Damned so richtig zum Punk bekehrt haben.

Angefangen hat alles 1976 unter dem Namen „The Subversives“. Als sich dann ein festes Line-up rund um Harpers raue Cockney-Röhre, Nicky Garratt an der Gitarre, Paul Slack am Bass und wechselnde Drummer fand, nannten sie sich erst „U.K. Subversives“ – was ziemlich schnell zu „U.K. Subs“ abgekürzt wurde. Auch wenn sie den typischen Punk-Look verpasst bekamen, steckte in ihrem Sound immer noch eine fette Dosis R&B, nur eben im schnellen Punk-Tempo gepfeffert. Sie klangen damit ziemlich ähnlich wie Sham 69 oder The Angelic Upstarts, nur ohne deren Skinhead-Anhang.

Den einen riesigen Mega-Hit hatten sie zwar nie, aber Ende der 70er schafften es einige ihrer Singles im unteren Bereich der Top 30 zu landen – darunter Kracher wie „Stranglehold“, „Tomorrow’s Girls“, ihr Cover des Zombies-Klassikers „She’s Not There“ und „Warhead“. Auch die ersten beiden Alben „Another Kind of Blues“ und „Brand New Age“ schafften den Sprung in die hinteren Chartränge.

1983 war erst mal Umbruch angesagt: Nicky Garratt stieg zusammen mit Basser Alvin Gibbs und Drummer Kim Wylie aus. Charlie Harper stand plötzlich alleine da und musste eine komplett neue Truppe auf die Beine stellen.

In den folgenden 25 Jahren stieg Garratt zwar immer mal wieder ein und aus, aber Harper zog die Kiste eiskalt durch und tourte unermüdlich mit einer quasi ständig wechselnden Besetzung weiter.

Ein absolutes Kuriosum haben die Jungs übrigens geschafft: Die U.K. Subs sind die einzige Band weltweit, die für jeden einzelnen Buchstaben des Alphabets ein Album rausgebracht hat – und zwar hübsch der Reihe nach, bis sie 2016 mit „Ziezo“ schließlich beim Z ankamen.

Live gesehen

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